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Risikostratifizierung

Das Risiko, plötzlich auftretende deletäre Herzrhythmuskomplikationen bis hin zum plötzlichen Herztod (“Sekundenherztod”) zu erleiden, kann durch kombinierten Einsatz verschiedener Untersuchungsverfahren zumindest orientierend abgeschätzt werden. Die Durchführung und Erfassung dieser verschiedenen Einzeluntersuchungen wird zusammenfassend als Risikostratifizierung bezeichnet. Zweck einer solchen Risikostratifizierung ist somit letztlich die Früherkennung potentiell gefährdeter Patienten mit dem Ziel, diese Gefährdung nach Möglichkeit abzuwenden.

Mehrere Befunde, welche mit den diagnostischen Einrichtungen unserer Klinik zu erheben sind, dienen auch einer solchen Risikostratifizierung und können auf ein erhöhtes Herzrisiko hinweisen.

  • Nachweis von Herzdurchblutungstörungen in den EKG-Verfahren (Ruhe- und Belastungs-EKG, Langzeit-EKG)
  • Nachweis hochgradiger Herzrhythmusstörungen in den EKG-Verfahren (s.o.)
  • Nachweis von Einschränkungen der Herzfrequenzvariabilität oder von Verkürzungen der QT-Zeiten im Langzeit-EKG
  • Nachweis von Spätpotentialen im hochverstärkten Oberflächen- EKG
  • Nachweis von höhergradigen Einschränkungen der Herzpumpfunktion bzw. ausgedehnten Narbenbildungen in der Ultraschalluntersuchung des Herzens.

Umgekehrt darf bei denjenigen Koronar- und Infarktpatienten von einer günstigen Prognose ausgegangen werden, bei denen die vorerwähnten krankhaften Befunde insgesamt nicht nachzuweisen sind.

 

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich,
Tel.: 02674 / 182 0,  Fax: 02674 / 182 3182