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Risikofaktoren, Vorbeugung

Risikofaktoren

Zahlreiche, teils zivilisatorisch bedingte Risikofaktoren begünstigen neben  individuellen Veranlagungen die Entwicklung von Erkrankungen der Koronargefässe. Eine das jeweilige Risikoprofil berücksichtigende Vorbeugung ist daher für eine möglichst gute und erfolgreiche Gesunderhaltung der Herzkranzgefässe von grosser Wichtigkeit.

Anerkannte Risikofaktoren sind Rauchen, Fettstoffwechselstörungen, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Übergewicht und Fettsucht (Adipositas), Bewegungsmangel und Stresseinwirkungen, insbesondere im Falle mangelnder Stressverarbeitung. Die Psychologie beschreibt typische Persönlichkeitseigenschaften, welche zu einer solchen Stressverarbeitungsproblematik tendieren, mit dem Begriff der “Typ A-Person”.

Nach neueren Erkenntnissen scheinen einige weitere Risikofaktoren zu existieren, welche die Entstehung einer Koronarsklerose fördern können. Zur Diskussion steht hierfür eine mögliche Erhöhung einer bestimmten Aminosäure im Blut (Hyperhomocysteinämie) oder auch eine mögliche bakterielle Keimbesiedlung der Koronargefässwände mit Chlamydien (Chlamydia pneumoniae). Andere Hypothesen diskutieren einen möglichen Mangel an bestimmten Vitaminen wie Vitamin C und E.

Die dargelegten  Risikofaktoren können zu einer Entstehung der koronaren Herzerkrankung bereits in jüngeren Lebensjahren beitragen. Andererseits kann eine vorzeitige Koronarsklerose auch bei einem Fehlen der vorerwähnten Risikofaktoren schicksalhaft entstehen, wenn eine entsprechende genetisch-familiäre Veranlagung vorhanden ist (familiäres Risiko).

 

Vorbeugung

Strategien einer Vorbeugung orientieren sich am Verhandensein von Risikofaktoren. Einschränkung bzw. Einstellung des Rauchens, fettarme bzw. kohlenhydratarme Ernährung, eine adäquate medikamentöse Behandlung bestehender Stoffwechselstörungen und Hypertonien (Blutdruckerhöhungen) bei Erfordernis sowie regelmässige, auf eine Steigerung der Ausdauer ausgerichtete körperliche Bewegung stellen wesentliche Ansatzpunkte für eine wirksame Vorbeugung durch gesundheitsbewusste Lebensführung dar.

Zusätzlich können psychologische Aspekte einer Vorbeugung zum Tragen kommen, so z.B. Erlernen von Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Muskelentspannungsübungen nach Jacobson, Einhaltung eines geregelten Schlafrhythmus, Erarbeitung von Strategien zur möglichst erfolgreichen Bewältigung von Stress- und Konfliktsituationen.  

 

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich,
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